Spielkarte

Teilnehmerabend

Die Gruppe zeigt der Gruppe – freiwillig, gemischt, Applaus statt Bewertung.

Kurz

Songs, Sketche, Zauber, Tanz, ein Spiel mit allen. In der zweiten Wochenhälfte, wenn Vertrauen da ist. Wer nichts zeigt, ist Publikum ohne Makel.

Ablauf

Im Brief und am Vortreffen anregen, nicht befehlen. Zwei Tage vorher leise klären, wer etwas vorhat. Wer „ich kann nichts“ sagt, bekommt drei konkrete Ideen (Witz, Standbild, Playlist vorstellen, gemeinsam ein Spiel leiten). Wer trotzdem nicht will, wird nicht ein zweites Mal vor der Gruppe gefragt.

Eine Person im Team sammelt die Nummern und baut die Reihenfolge: nicht alle Tänze hintereinander, nicht alle Witze am Stück. Mischung. Conferencier:in aus dem Team oder eine teilnehmende Person, die das will – nicht die, die sich gerade versteckt.

Technik vorher prüfen. Licht, das niemand blendet. Pausen zum Trinken. Nach neunzig Minuten ist oft die Luft raus; ein gemeinsames Spiel oder ein Lied schließt freundlicher als „letzte Nummer, dann ist gut“.

Aufsicht und Haltung

Kein Handyfilm ohne Einwilligung, siehe Handy und Fotos. Texte und Sketche: keine Bloßstellung, keine sexualisierten „Überraschungen“, keine Nachahmung von Körpern oder Herkunft. Team sitzt so, dass es unterbrechen kann, ohne die Bühne zu stürmen. Wer auf der Bühne bricht, kommt runter mit Würde – Wasser, Sitzplatz, kein Kommentar.

Vertiefung

Gut vor Zertifikaten oder als Gegenstück zum Mitarbeiterabend. Spontane Nummern aus der Woche (IG-Film, Zimmersong) einbauen, dann ist es eure Freizeit, nicht ein Talentwettbewerb von zu Hause.