Spielkarte

Mitarbeiterabend

Das Team zeigt etwas – Aufsicht bleibt, im Dienst kein Alkohol.

Kurz

Wie der Teilnehmerabend, nur spielt das Team. Die Gruppe darf mitziehen, nicht nur konsumieren. Ein Teil des Teams bleibt außen, nüchtern, erreichbar.

Ablauf

Nummern vorher im Team, nicht drei Gitarrenlieder hintereinander, wenn der Teilnehmerabend schon voller Songs war. Dann lieber Geschichte, Pantomime, ein neues Spiel, Playlist im Schnelldurchlauf. Wer spontan kippt, weil die Woche die Idee überholt hat, sagt das intern – nicht auf der Bühne als Entschuldigung.

Baut mindestens eine Stelle ein, an der Teilnehmende mitspielen: Stichworttheater, ein Spiel, das noch nicht lief, gemeinsames Lied. Sonst sitzt die Gruppe neunzig Minuten und klatscht höflich.

Reihenfolge und Technik wie beim Teilnehmerabend. Kürzer halten als die große Show der Gruppe – ihr seid nicht die Hauptattraktion der Freizeit.

Aufsicht und Haltung

Im Dienst kein Alkohol, auch nicht „nach dem Auftritt in der Küche, die Kinder schlafen schon“. Wer auf der Bühne steht, hat trotzdem Aufsicht im Kopf: Ausgänge, die eine Person, die gerade weint, das Handy in der letzten Reihe. Ein benannter Rest bleibt komplett draußen vom Programm: Haus, Zimmer, Kranke, Nachtdienst. Siehe Jugendschutz, Aufsicht, Team.

Keine Nummer, die Teilnehmende vorführt oder ein Teammitglied zum Opfer macht. Ironie unter Erwachsenen bleibt intern.

Vertiefung

Gut nach dem Teilnehmerabend, nicht davor – sonst kopiert die Gruppe eure Ideen oder traut sich weniger. Danach Teambesprechung kurz, nicht die Nacht durchwerten, wenn morgen Küche und Gelände warten.