Spielkarte

Zertifikate

Feierliche Zettel, die man behält – Wärme, keine Abrechnung.

Kurz

Jede Person bekommt etwas Schriftliches mit Namen. Rahmen etwas größer als der Alltag. Der Text beschreibt Gesehenes, nicht ein Defizit.

Ablauf

Zwei Sorten, die ihr mischen könnt: Küchen- oder Wochen-Oscars für Rollen („schnellstes Abtrocknen“, „beste Frage an die Hauswirtschaft“) und ein Zertifikat für jede teilnehmende Person. Alternativ eine sachliche Teilnahmebescheinigung, wenn wirklich etwas gelernt wurde (Segeln, Ski, faire Diskussion) – dann ohne Witz, der die Sache klein macht.

Texte vorher im Team gegenlesen. Wärme ja, Insider, die nur drei verstehen, nein. Keine Titel zu Körper, Essmenge, Heimweh, Crushs, Pepeln, Herkunft. „Offene Ohren“ geht, „der, der immer weint“ nicht.

Rahmen: Musik, eine kurze Dankesrede, Licht, jemand reicht die Mappe – gern gespielt feierlich, nicht albern auf Kosten der Empfangenden. Name handschriftlich, Zettel so gestaltet, dass man ihn behalten will. Laminieren ist Luxus.

Häufiger Platz: Anfang der Abschiedsparty. Dann bleibt Zeit zum Feiern, nicht zum Kofferpacken mit nassen Augen in der Hand.

Aufsicht und Haltung

Reihenfolge so, dass niemand als Letzte:r isoliert wartet. Wer nicht nach vorn will, bekommt den Zettel am Platz. Fotos nur mit Ja. Das ersetzt kein ehrliches Feedbackgespräch im Team.

Vertiefung

Küchenteam darf eigene Oscars schreiben, Freizeitleitung die persönlichen. Beides in einer Runde, sonst wird es zwei Abende voller Reden. Souvenir, nicht Zeugnis.