
Kurz
Ein Abend aus Blöcken zu zehn Minuten. Mischung aus Sitzen, Laufen, Raten. Wer eine Runde aussetzt, bleibt im Raum.
Ablauf
Moderation festlegen, Reihenfolge auf einen Zettel, Wasserpause nach drei Spielen. Kinder: klar ansagen, was als Nächstes kommt. Jugend: weniger Ansage, gleicher Halt.
Ja-Nein-Stuhl. Zwei Reihen, Gasse dazwischen. An den Enden ein Ja- und ein Nein-Stuhl, von Teamenden festgehalten. Jede Person hat eine Nummer. Ihr ruft eine Nummer und stellt eine Frage, die wirklich nur ja oder nein ist. Wer zuerst richtig sitzt, Punkt fürs Team. Variante: erst Frage, dann Nummer. Fragen ohne Bloßstellung, ohne Körper, ohne Religion als Witz.
Weitere Blöcke, die tragen: Obstsalat, Baguh, Reise nach Jerusalem (Pfand freiwillig oder weglassen, niemand muss vorsingen weil der Stuhl fehlte), Teekesselchen (ein Wort, zwei Bedeutungen), rotes Sofa (drei Stühle, Assoziationen, wer besser passt bleibt – freundlich wählen), Dirigent:in (eine Person draußen, stummes Instrument, Gruppe macht nach, raten wer führt), Elefantenwaschen (Pantomime-Stille-Post, am Ende das Original nennen).
Münzfall-Tuch: zwei Reihen, Händedruck weitergeben wenn „Zahl“, Tuch am Ende. Nur mit Einwilligung in die Hände. Alternative: Schultertippen oder Blickstaffel.
Streichlisten: Alarmanlage am Körper (tabuisierte Zonen vorher hart; besser ganz streichen), Trichter und Wasser über Freiwillige, betrunken spielen als Stimmung. Das ist kein Humor, der alle mitnimmt.
Aufsicht und Haltung
Stühle und Sprint: Platz, keine Kanten. Lautstärke. Ausstieg ohne Gesichtsverlust. Jugend verträgt Tempo, nicht Demütigung. Siehe Diskriminierung.
Vertiefung
Gut als Regen- und Notprogramm, wenn das Gelände ausfällt. Nicht alle Klassiker in einer Nacht. Was Nähe braucht, nur wenn die Woche schon trägt: dann eher Spiele mit Nähe als Extra, nicht mitten im Stuhlchaos.