Spielkarte

Namen lernen

Sieben Namensspiele zum Ankommen – vom Kreis bis zum Autogramm, ohne Bloßstellen.

Kurz

Namen sitzen erst, wenn sie mehrmals fallen. Startet leise im Kreis, dann Bewegung. Niemand muss vorspielen.

Ablauf

Zwei oder drei Formate reichen für den ersten Abend, nicht die ganze Liste. Reihenfolge: sitzen, dann laufen, dann Paare.

Namensrunde mit Mitbringsel. Im Sitzkreis sagt die erste Person den eigenen Namen und zeigt eine kleine Geste („ich heiße Sam und bringe ein Schulterzucken mit“). Die nächste wiederholt Name plus Geste und hängt die eigene an. Bei mehr als zwölf bricht ihr nach der Hälfte neu an, sonst wird das Gedächtnis zur Prüfung.

Koffer packen. „Ich heiße Kim und packe einen Kamm.“ Die Spielleitung sagt nur ja oder nein. Erlaubt ist, was mit dem eigenen Anfangsbuchstaben beginnt. Nach zwei, drei Runden auflösen – sonst sitzt die Hälfte ratlos da.

Autogrammjäger. Raster mit neun oder sechzehn Feldern: kurze, freiwillige Eigenschaften, die ihr vorher vom Team und von ein paar Teilnehmenden wisst („isst vegetarisch“, „fährt zum dritten Mal mit“, „mag Hunde“). Alle sammeln Unterschriften. Wer eine Reihe voll hat, setzt sich. Keine Felder zu Körper, Gewicht, Herkunft, Armut, Sexualität, Religion als Witz.

Luftballonfischen. Name auf den Ballon, alle Ballons in die Mitte, fischen, die Person finden, überreichen. Zweimal reicht. Allergien und Angst vor Knall: Zettel statt Ballon.

Fädenziehen. Halb so viele Wollfäden wie Menschen, Enden greifen, Paare entstehen. Fünf Minuten tauschen: Name, Schule oder Arbeit, ein Hobby. Zurück im Kreis stellt jede Person die andere vor. Ergänzen ist erlaubt, Korrigieren freundlich.

Namensscharade. Nur wer will, spielt den eigenen Vornamen Buchstabe für Buchstabe pantomimisch. Wer den Namen schon kennt, hält den Mund.

Peter und Paul (Schnipsen). Kreis, gemeinsamer Takt: Oberschenkel, klatschen, rechts schnipsen eigener Name, links schnipsen Name einer anderen Person. Wer den Takt verliert, steigt wieder ein – nicht „du bist raus und sitzt dumm da“. Tempo senken, bis es trägt.

Aufsicht und Haltung

Namen falsch zu sagen ist normal; auslachen nicht. Wer nicht in die Mitte will, bleibt im Kreis und wirft oder schreibt. Körperkontakt bei Fäden und Ballon nur so weit, wie beide es wollen. Passt zum ersten Tag, nicht als Pflichtshow. Siehe Gruppenphasen.

Vertiefung

Jugend: Adjektiv zum Namen oder „ich mag …“. Kinder: langsam, jeden Treffer feiern. Team spielt mit, sonst bleiben die Erwachsenennamen unsichtbar. Weiter ohne Anfassen: Kennenlernen ohne Anfassen.