
Kurz
Am Tag normales Abendessen, oft Reste. Danach die Gruppe unter Vorwand rauslocken. Drinnen wird eine Tafel. Zurückkommen, leise einladen, auftischen.
Ablauf
Nur mit Küchenteam, das das Extra wirklich schafft – nicht auf Kosten der Hygiene und nicht, wenn der Tag schon knapp war. Vorwand draußen: Ostereier, Nachtspiel, Sternwartenrunde. Eine Gruppe vom Team bleibt bei den Teilnehmenden, eine baut auf. Handy oder Funk, wann serviert wird – nicht „irgendwann, wir rufen schon“.
Tische zur Tafel, Decke, Serviette, Kerzen auf feuerfester Unterlage, Raum aufgeräumt. Fleisch oder ein ehrlicher vegetarischer und wo nötig veganer Teller, der nicht wie Strafe aussieht, siehe Inklusion. Getränk alkoholfrei, einschenken über die Schulter darf Theater sein.
Wenn die Gruppe eintritt: Stimme runter, Platz nehmen, warten, dann Teller für Teller. Die Stille halten, nicht sofort mit Witzen zertreten. Danach Abräumen mit denselben Leuten, die aufgebaut haben, plus freiwillige Hände – nicht die überraschte Gruppe als Spülkommando vorführen.
Kinder: früher, kürzer, weniger Geheimniskrämerei, wenn Heimweh in der Dunkelheit hochkommt. Jugend: Mitternacht nur, wenn Schlaf und Aufsicht am nächsten Morgen tragen.
Aufsicht und Haltung
Feuer, Allergien, keine nassen Kerzenexperimente. Wer draußen bleibt, weil Angst oder Krankheit, bekommt denselben Teller, nicht die Reste. Team trinkt nichts Alkoholisches, auch „nur ein Schluck in der Küche“ nicht. Küchenregeln: Küche.
Vertiefung
Einmal pro Freizeit reicht. Gut in der zweiten Hälfte, nicht am Ankunftstag. Plan B bei Regen: dieselbe Tafel, Vorwand ist Keller-Schnitzeljagd oder Hausrallye statt draußen.