
Kurz
Nicht dreißig Kinder als eine Flipperkugel durch die Passage. Kleine Gruppen, je eine erwachsene Person. Auftrag: 30 Cent gegen etwas tauschen, das mehr wert ist – und das wieder tauschen.
Ablauf
Stadtbummel vorher strukturieren: Gruppen, Karten, Zeit, Treffpunkt für Eis oder Pause. Taschengeld der Einzelnen ist getrennt vom Spiel, sonst kauft jemand das Ziel und der Witz ist tot.
Jedes Team bekommt 30 Cent und ein kurzes Schreiben des Trägers: das ist ein Spiel, keine Bettelei, kein Betrug. Auftrag: eintauschen gegen etwas, das die Gruppe für wertvoller hält, dann wieder eintauschen. Zeit fest. Zurück am Treffpunkt präsentieren, was übrig blieb. Applaus für Ideen und Höflichkeit, nicht fürs aggressivste Verhandeln.
Läden und Passant:innen dürfen nein sagen. Ein nein gilt. Kein Nachlaufen, kein Mitleid erzwingen, nichts essen das unbekannt aus einer Küche kommt.
Aufsicht und Haltung
Sichtkontakt in der Kleingruppe, Ampeln, fremde Autos. Wer nicht fragen gehen will, hält den Zettel oder die Zeit. Jugend: dieselbe Höflichkeit, kein „wir sind witzig, die müssen das lustig finden“. Erklärung im Anhang der Materialien des Hauses, nicht aus dem Kopf erfunden.
Vertiefung
Kombinierbar mit Eis auf Freizeitkosten, damit der Bummel nicht nur aus Bitten besteht. Alternative ohne Stadt: Tausch im Haus gegen Schätze aus der Kiste, gleiche Logik, weniger Öffentlichkeit.